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Mann trennt sich von Freundin

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Mann trennt sich von Freundin, nachdem sie beim gemeinsamen Fußballschauen mehrfach die Abseitsentscheidungen besser erkannt hat als er

In Frankfurt hat sich ein junger Mann und eingefleischter Eintracht-Fan von seiner Freundin getrennt. Das junge Paar, das erst kurze Zeit zusammen war, hatte am zurückliegenden Wochenende zum ersten Mal gemeinsam mit Freunden Fußball geschaut. Dabei hatte die Studentin der Volkswirtschaft Bettina B. mehrfach Abseitsentscheidungen besser erkannt als ihr Freund Jochen S. Immer wieder gaben die Zeitlupenwiederholungen zum Erstaunen von Jochen S. und seinen anwesenden Freunden der jungen Frau Recht. Im Verlaufe des Spiels kippte die zunächst lockere Stimmung in der Freundesrunde immer mehr. Jochen S. wirkte zunehmend verkrampft.
Verschärft wurde die Situation dadurch, dass die junge Frau sich während der gesamten Übertragung angeregt mit anderen Anwesenden unterhielt, nebenbei per Smartphone mit Freundinnen kommunizierte und dem Spiel scheinbar recht wenig Aufmerksamkeit schenkte. Trotzdem reichte ihr oft ein beiläufiger Blick aus dem Augenwinkel, um selbst knappste Entscheidungen richtig zu erkennen.
Als nach einer wiederholten Abseitsstellung eines Frankfurter Stürmers Jochen S. schimpfte, der dämliche Stürmer sei doch im Abseits geboren, entgegnete die junge Frau unmittelbar mit der Frage, seit wann Pippo Insaghi denn bei der Eintracht spiele? Das war für Jochen S. nun wirklich zu viel Fußballkompetenz! Wutschnaubend verließ er die Wohnung. Am nächsten Tag gab er auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz die fristlose Trennung von seiner Freundin bekannt und ließ verlauten, das Auftreten von Bettina B. ließe sich nicht mit seiner Partnerschaftsphilosophie vereinbaren.
Paarpsychologe Dr. A. Hagemann äußerte sich auf Nachfragen von der Sportillon, dass dieses Verhalten von Jochen S. durchaus typisch sei, wenn sich in einer Partnerschaft der Partner oder die Partnerin nicht rollengetreu verhalte, sondern im Gegenteil „angestammtes Terrain“ des Partners besetze. Das könne, wenn sich nicht beide Partner als rollenflexibel erwiesen, sondern eher traditionelle Partnervorstellungen verfolgten, auch schnell zur Trennung führen. Auch viele Ehefrauen litten, wenn sich ihre Männer nicht geschlechtergetreu verhielten und sie zum Beispiel feststellen müssten, dass ihr Partner besser kochen, sauberer putzen und faltenfreier bügeln könnte.
Daher rät Dr. Hagemann, sich, wenn einem die Beziehung wirklich etwas wert ist, ruhig mal absichtlich rollenstereotypisch zu verhalten. Für Frauen bedeute das, sich bei technischen, sportspezifischen Fragen oder beim Einparken einfach mal richtig dumm anzustellen. Und für Männer: Hin und wieder mal die Suppe versalzen und sich bei Hilfe im Haushalt möglichst unfähig anstellen.
Naja, damit ist ja wohl uns allen geholfen. Irgendwie…

Drecks-Eon

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Drecks-Eon!!!

Aufregen macht nicht nur Spaß, sondern es stärkt auch das Herzkreislaufsystem und senkt gehörig den Cholerikerinspiegel (oder so ähnlich…). Wichtig gerade in der kalten Jahreszeit! Aber ich gehe noch weiter: Aufregen hilft nicht nur persönlich (dem privaten Wohlempfinden) sondern auch gesamtgesellschaftlich (der Volksgesundheit). Wir sind alle viel zu angepasst, zu gleichgültig und zu ruhig geworden.
Was interessiert uns schon noch wirklich? Was bewegt uns? Was regt uns auf…? Wir lassen uns einschläfern von der Berieselungsindustrie, den weichgespülten Einheitsmedien. Noch nie zuvor in der Geschichte gab es so viele Medien die so wenig Wesentliches berichtet haben. Wir lenken uns mit Youtube-Clips ab, posten, twittern, whatsappen unsere alltäglichen Banalitäten und liken die anderer, verdummen mit den Busenblitzern der Yahoo-Startseite (vgl. https://tommiboe.com/2014/01/07/du-bist-so-dumm-wie-die-yahoo-startseite/). Selber denken oder gar sich eine eigene fundierte Meinung bilden, dazu reicht’s da nicht mehr. Wozu auch? Es gibt doch schon so viele schöne, vorgefertigte und gut funktionierende Fremdmeinungen, die andere für uns „Probe getragen“ haben. Dieses Meinungsoutsourcing funktioniert super und spart ungeheuer viel Zeit. Und wer macht sich schon die Mühe, um herauszufinden, wessen Fremdmeinungen wir da nachkaspern? Wir würden uns wundern…!
Was niemals schaden kann, ist ein guter Grund, um sich gebührend aufzuregen. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt läuft, findet sie an jeder Straßenecke. Jeden Tag!
Zum Beispiel dies hier: Eon spaltet sich auf! Sie wollen sich auf erneuerbare Energien konzentrieren! Klingt doch gut! Denkste, Schweinebacke. Warum macht Eon denn das? Weil sie gut sind? Weil sie eine bessere, saubere Energie wollen? Haha! Sie wollen die Gewinnsparte der Zukunft abspalten und die Atomkraft und die Kohlekraftwerke, die für Eon nun ausgesorgt haben, auslagern. Warum? Um finanzielle Risiken in Zukunft vom profitablen Geschäft abzutrennen. Denn keiner kann heute seriös voraussagen oder berechnen, was der Ausstieg aus der Atomkraft und deren Abwicklung einmal kosten wird. Zwar übergibt Eon dem neuen Konzern seine Atomrückstellungen in Höhe von rund 14,5 Milliarden Euro. Aber garantiert das, dass am Ende nicht doch Steuerzahler für die Entsorgung eben dieser Atomkraftwerke aufkommen muss, an denen Eon selbst über Jahrzehnte Milliarden verdient hat? Natürlich nicht! Und da Atommüll eine zu große Gefährdung für die Allgemeinheit, wird der Staat bzw. der Steuerzahler im Fall der Fälle einspringen (müssen).
Die Grüne Bärbel Höhn spricht in diesem Zusammenhang ahnungsvoll von der Gründung einer „Bad Bank“ für die Atomkraftwerke. Und da Atommüll mit Sicherheit als „systemrelevant“ einzustufen ist, müsste diese Bad Bank letztlich vom Staat gerettet werden, zumal in dieser neuen Gesellschaft hauptsächlich die absterbenden Geschäftsteile von Eon gebündelt sind, die kaum ausreichend Gewinne erwirtschaften würden, um sich selbst aus dem Atommüllsumpf zu ziehen. Aber das ist ja genau, was erreicht werden soll. Auch das folgt lediglich der bekannten neoliberalen Maxime „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!“
Und spätestens wenn sich unser Supidupi-Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der „Genosse der Bosse 2.0“, in seiner ersten Reaktion wohlwollend zu dieser Entwicklung von Eon äußert, muss allen klar sein, was das zu bedeuten hat! Nichts Gutes! Also, für Eon schon, natürlich! Nur nicht für uns! Aber wen wundert’s? Für wen wird schließlich Politik gemacht?
Apropos Atomausstieg: Kann den Gabriel auch mal jemand ins Abklingbecken schmeißen, ausschalten, runterfahren und endlagern? Bitte!

Mehr Anleitungen zum Aufregen in der Rubrik „Dümmer geht immer!“ unter:

https://tommiboe.wordpress.com/2014/10/27/dummer-geht-immer/

A.Scheuer ist b.scheuert

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Jetzt ist es amtlich: „CSU Generalsekretär A.Scheuer darf sich ab sofort auch b.scheuert nennen!“

Wie hat schon Sokrates gesagt: „Kein Wunder, dass, wenn man den Anus zum Denken benutzt, nur Scheiße rauskommt!“
Die Frage, ob CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer dieses sokratische Zitat kennt (und verinnerlicht und -äußerlicht hat) oder ob sein Anus einfach unwissentlich sokratisch handelt, dazu hat sich die Bayerische Staatskanzlei noch nicht geäußert.
„Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen!“ Das ist nicht übrigens nicht von Sokrates sondern von jenem A.Scheuer, der sich dank dieser gelungenen Verbalblähung nun offiziell auch „b.scheuert“ nennen darf. (Die Domain http://www.b-scheuert.de/ ist übrigens noch verfügbar!) Da kann man als Kabarettist oder Politikkritiker jahrzehntelang akribisch darauf hinarbeiten, um den Ruf eines dumpfen Politikheinis gebührend zu verunglimpfen. Aber so schön und dumm kriegt es halt doch nur der Politikerdödel selber hin.
Sein Leitantrag, mit dem Scheuer sich und sein bayrisches Stammtischklientel befriedigen wollte, kann sich rückwirkend vielleicht noch als Eigentor erweisen. Denn Sprachwissenschaftler und Juristen prüfen derzeit, welche Auswirkungen ein solches Gesetz für Bayern hätte. Denn, wenn Ausländer dazu angehalten werden können, zuhause deutsch zu sprechen, dann würde das natürlich auch für Bayern gelten. Dumme Sache! Ist halt doch ein Haken dran bei diesen Anusgedanken…!
Aber lustig, wie jetzt plötzlich wieder alle Konservative an den Deutschen Meisterschaften im Zurückrudern teilnehmen und Gesagtes noch einmal „neu einordnen“ und „in den richtigen Zusammenhang“ rücken wollen. Scheuer selbst habe wohl schon signalisiert, dass er bei seiner Aussage versehentlich nüchtern gewesen sein soll. Ja mei…! Bleibt nur zu hoffen, dass ihm das nicht zu schnell vergessen wird. Denn eines ist sicher, und da können sich seine Parteigenossen winden, wie sie wollen:
„Wer solches sagt, der meint auch solches!“ Um noch einmal mit Sokrates zu enden.

Hier geht’s zur Fortsetzung:

https://tommiboe.com/2016/09/23/a-scheuer-bleibt-b-scheuert/

socrates
Oder wie hat A.Scheuer so schön gesagt: „Socrates hat ja leider nie beim FC  Bayern gespielt!“

Junckers widerliche Vergangenheit

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Juncker antwortet nicht auf Fragen nach seiner widerlichen Vergangenheit

Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker hat angekündigt, ein verbindliches Lobbyregister für EU-Kommission und EU-Parlament einzurichten. Scheint vernünftig. Aus seinem Mund allerdings klingt das für mich ein bisschen nach Sepp Blatter, der die Welt mit der Ankündigung von objektiven Untersuchungen seiner eigenhändig geschmierten FIFA-internen Ethikkommission beruhigen möchte. Hab ich schon besser gelacht!
Es handelt sich nämlich um den gleichen Juncker, der vor kurzem auf Anfragen zu seinen Verstrickungen in den großflächigen luxemburgischen Steuersumpf nach langem Schweigen weiter schwieg: „Ich antworte nicht auf Fragen nach meiner widerlichen Vergangenheit!“ Äh oder war es: „Ich antworte nicht auf diese widerlichen Fragen nach meiner Vergangenheit!“ Naja, wie auch immer… Kommt für mich auf das Gleiche raus! Ist aber auch gemein, unseren ranghöchsten Europapolitiker einfach so mit seiner eigenen Vergangenheit zu belästigen. „Steuerdeals“ und „Tax Ruling“ nennt man die Absprachen zwischen den staatlichen Steuerbehörden und Unternehmen. Klingt doch süß oder?
Der Bundesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft schätzt, dass dem deutschen Fiskus allein durch die von Luxemburg organisierten Deals 10 Milliarden Euro an Steuern durch die Lappen gehen. Pro Jahr, versteht sich! Und dann gibt’s ja noch Irland, die Niederlande, die Kanalinseln und andere lustige Steuerparadiese…! Das alles kaltlächelnd innerhalb der EU. Zwar nicht legitim und loyal den EU-Partnerländern gegenüber aber wenigstens legal.
Können sich die Politiker vielleicht mal und so etwas kümmern?! Jetzt tun zwar alle so, als wären sie überrascht. Nee klar! Wozu hat man denn eine Regierung? Damit sie sich von den Konzernen und ihren lieben Nachbarn verarschen lässt…?! Wie ging noch mal das eklige Gerede von dem verbindenden Wertesystem in Europa? Kann man nicht mal ein paar Gesetze machen?! Kann doch nicht so schwer sein! Und ich möchte mal sehen, wie von unseren Politikern dagegen argumentiert wird. Irgendwie werden denen schon Gründe einfallen, warum man Luxemburg nicht einfach aus der EU schmeißt. Die wollten doch nur ein bisschen (mit Steuern) spielen. Dem kleinen süßen Luxemburg kann doch keiner böse. Doch verdammt! Ihr Arschgeigen!
Und die oberste Arschgeige, Jean-Claude Juncker, beschwert sich auch noch, dass man ihr „widerliche“ Fragen stellt. Blöd für Europa, dass man den Saftsack gerade erst gewählt hat und jetzt feststellen muss, dass er halb Europa beschissen hat, oder wie darf man das nennen, wenn man seinen Nachbarn Hunderte Milliarden Steuereinkünfte versaut hat (denn um diese Größenordnung geht es hier!)? Und jetzt auch noch beleidigt sein…? Was ist denn hier „widerlich“? Was muss man überhaupt tun, um aus so einem Amt wieder rausgeschmissen zu werden? Wie viele Milliarden Euro lässt man ihm denn durchgehen? Ach ja, war ja eine ganz „legal“ inszenierte Steuerflucht! Dann ist ja nicht so schlimm oder was?! Wie blöd geht’s eigentlich?!

Klopp vergisst sich aufzuregen!

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Klopp vergisst sich aufzuregen!

Skandal bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel in Frankfurt! BvB-Trainer und Chefaufreger der Bundesliga Jürgen Klopp vergisst, völlig unbegründet, sich artgerecht aufzuregen. Trotz zahlreicher grenzdebiler und inkompetenter Zwischenfragen der wie üblich schlecht vorbereiteten und billig provozierenden Fachjournalisten bleibt Klopp völlig ruhig und sachlich. Sogar auf dümmste Fragen wie „ob sich Kloppo jetzt neu erfinden müsse“, antwortete er freundlich und unaufgeregt, sodass beim Auslassen dieser Großchance ein regelrechtes Raunen durch die Pressereihen ging. Im Anschluss an die Pressekonferenz äußerte sich Klopp auf Nachfragen von Sportillon selbst überrascht. Er habe sich die Pressekonferenz noch mal angeschaut, könne sich aber selbst nicht so genau erklären, wie er auf derart viele Vorlagen den einen oder anderen Wutausbruch habe auslassen können. Auch sei ihm seine sonst gerne belehrende Art völlig abgegangen. Er selbst sei am meisten enttäuscht von seinem blutleeren Auftritt bei der PK. Er wisse, dass Fans und Kritiker mehr von ihm erwarten würden. Abschließend versprach er Fußballdeutschland, demnächst wieder mehr Biss und eine effektivere Chancenverwertung zu zeigen!

Geschäftsführer „Aki“ Watzke zeigte sich hingegen gelassen. Jürgen rege sich seit sechs Jahren in vorbildlicher Weise und auf extrem hohem Niveau für den Verein auf, da könne man ihm mal einen schwächeren Auftritt locker nachsehen.