Empfängnisverhütung durch Covid-Impfung

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Empfängnisverhütung durch Covid-Impfung!

Ja, Ihr lest richtig! Jetzt ist es raus! Endlich einmal eine gute Neuigkeit zum Thema Impfen!

Die Zwillingsschwestern Doreen und Mandy aus Thüringen berichten über ihren Selbstversuch. Sie wollen gleichzeitig schwanger werden. Sie haben alles geplant und mit ihren Partnern abgestimmt. Das Problem: Nur eine der beiden ist gegen Covid doppeltgeimpft. Und jetzt passiert das, was wir alle immer gewusst haben, nämlich dass jetzt ist die andere schwanger ist und die Geimpfte nicht – natürlich nicht. Unfruchtbar durch die Impfung, also doch! Skandal…!!1! (gesicherte und Millionenfach geteilte Datenlage vgl. Fakebook)!

Was für die Zwillinge aus Thüringen nun als Katastrophe daherkommt, wird für Millionen anderer Frauen hingegen eine Erlösung sein, nämlich die Erlösung von der unausweichlichen Anti-Baby-Pille!

Wenn sich ebenso viele Leute über die seit Jahrzehnten bekannten und bestens belegten Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille aufregen und dafür auf die Straße gegangen wären wie derzeit Corona- und Impf-Skeptiker:innen, wer weiß, was sich in diesem Bereich geändert hätte – sei es in pharmazeutischer oder gesellschaftlicher Hinsicht… Und auch die heimischen Kondomhersteller und die Bio-Kautschuk-Produzenten in der dritten Welt hätten womöglich davon profitieren können, Zwinkersmiley…

Das Problem mit den Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille ist aber zum einen, dass sie wissenschaftlich belegt und daher natürlich vollkommen unglaubwürdig sind (von wegen links-grün-versiffte Mainstream-und von Bill-Gates-gechippte Lügenwissenschaft), und zum anderen ja bloß Frauen betreffen und damit auch wieder nur hysterischer Alarmismus sind!

Aber, liebe Verhütende: eine komplette Unfruchtbarkeit tritt erst mit der Booster-Impfung ein! Für eine dauerhafte Empfängnisverhütung auf Basis der Corona-Impfstoffe bedarf es einer regelmäßigen, halbjährigen Auffrischung. Aber die wird ja vermutlich auch für einen dauerhaften Corona-Schutz notwendig sein.

Welcher Impfstoff sich besonders zur Empfängnisverhütung eignet und zu wieviel Prozent der Verhütungsschutz wirkt, ist noch unklar. Meine Impfehlung (Kofferwort aus Impfung und Empfehlung) sind natürlich Totimpfstoffe, allein wegen der semantischen Schlagkraft.

Pikantes Detail: Noch äußert sich BigPharma nicht zu diesen Behandlungserfolgen. Schließlich ist die Anti-Baby-Pille ein Milliardengeschäft…

Political Overcorrectness

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Political Overcorrectness


In Zeiten, in den Hass und Häme ungezügelt das Internet verschmutzen und sachliche Auseinandersetzungen unmöglich machen, existiert am anderen Ende der Diskursskala die „Political Overcorrectness“. Denn inzwischen gibt es viele Menschen, die sich gar nicht mehr trauen, ihre Meinung öffentlich zu sagen, weil es ja irgendjemand da draußen falsch verstehen könnte. Und da die Lust auf Falschverstehen und Missinterpretieren immer größer und lauter wird, werden andere immer vorsichtiger.
Ich durfte gerade selber Zeuge und Opfer dieser Poltical Overcorrectness werden. Für die Jahresschrift unserer Schule hatte ich einen (schon vorher geschriebenen) Artikel eingereicht, einen ironischen Text über meine persönlichen Wachkomaerfahrungen während der Abituraufsicht mit dem poetischen Titel „die Langeweile des Todes„. Jetzt lagen die frischen Jahresschriften aus und es fehlte darin: mein Artikel. Okay, interessant…! Ich fragte daraufhin die zuständigen Kolleginnen, was denn zu meiner Zensur geführt hätte. Und, nun ja, wie soll ich es sagen, die Antwort war einigermaßen unbefriedigend. Viele „Womöglichs“, „Vielleichts“ und „unter Umständen“ reihten sich im Konjunktiv und versuchten, Bedenken über Interpretationsmöglichkeiten, die mein Text zuließ, zu formulieren. Kern der Bedenken war, dass womöglich einige Eltern den Eindruck gewinnen könnten, dass sich Lehrer:innen über ihre langweiligen Aufsichtspflichten beschweren würden, und dass das einige Eltern unter Umständen unangemessen finden könnten (Meckern auf hohem Niveau), da wir Lehrer:innen doch froh, zufrieden und dankbar ob unseres krisensicheren Jobs sein könnten/ sollten/ müssten oder so ähnlich und überhaupt!! Also, zumindest einzelne Eltern, also eventuell…!
Und um diesen eventuellen konjunktivistischen Elternreaktionen in vorauseilendstem Gehorsam vorzubeugen, um Anlass und Anstoß zu vermeiden, wurde auf meinen Artikel verzichten, quasi aus Sicherheitsgründen und der Logik folgend, dass eine möglichst glattgebügelte und oberflächliche Jahresschrift keine Angriffsfläche bietet. Na, bravo!
Stellt sich mir die Frage: Wer bestimmt letzten Endes den Diskurs? Die lauten dreisten, die sich ohnehin nicht den Mund verbieten lassen, oder die leisen vorsichtigen, die zwar die deutliche Mehrheit in der Gesellschaft vertreten, sich aber nicht mehr trauen, aus Angst vor einem möglichen Shitstorm, den Mund aufzumachen?
Und da auch dies ein Prozess ist, stellt sich die Anschluss- und Abschlussfrage: wohin führt diese Political Overcorrectness? Wird den lautesten und hässlichsten Stimmen der öffentliche Diskurs dadurch letztlich überlassen…?

97% aller Lügen entsprechen nicht den Tatsachen!

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97% aller Lügen entsprechen nicht den Tatsachen!

Untertitel: Aber was ist mit den anderen drei Prozent? Kann man jetzt nicht einmal mehr den Lügen vertrauen…?!1!

Neulich habe ich diesen Post gelesen: „97% of Scientists agree with Whoever is Funding Them!“ und mein erster Reflex war, dem direkt zuzustimmen. Denn sofort kam mir der Spruch in den Sinn „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!“ – Und vielleicht denkt man auch an die Wissenschaftler:innen, die im Dienste der Tabakindustrie tätig waren und die Kohle- und Ölinteressen unterstützen…

Aber wie das so ist mit den ersten Reflexen, sie sind zwar die schnellsten, aber nicht immer die hellsten! Denn selbst wenn in der obigen Aussage ein Funken Wahrheit stecken mag, so ist sie doch insgesamt ein krasses Misstrauensvotum an die Wissenschaft generell und auch sinnbildlich für unsere derzeitige Debattenkultur, in der Vertrauen, sei es in Wissenschaft, Presse oder gar Politik, zunehmend beschädigt ist und wird. Meiner Ansicht nach, kann man aktuell von einem gesellschaftlichen Vertrauensverlust sprechen. Und so funktioniert auch der Post.

Aber erst mein dritter Gedanke wies mich darauf hin, woher mir diese „97% Wissenschaftler:innen“ bekannt vorkamen. Denn im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Anerkennung des menschengemachten Klimawandels wird genau diese Zahl immer wieder genannt, nämlich diese 97% der Klima-Wissenschaftler:innen. Zufall also, dass in obigem Post auch von genau 97% die Rede ist? Eher nicht! Klares Ziel dieses Posts soll ja gerade sein, die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu beschädigen.

Auch kein Zufall und auf seltsame Art geradezu putzig, dass in vielen Veröffentlichungen im Internet immer wieder die Richtigkeit dieser 97% der Klima-Wissenschaftler:innen angezweifelt wird, aber nicht die Richtigkeit des menschengemachten Klimawandels. Als ob es wichtig wäre, ob es nun 97, 93 oder 99% der Klima-Wissenschaftler:innen sind. Aber auch hier geht’s um die Macht des Zweifels. Denn wo der Zweifel erst einmal in der Welt ist, da gibt es kein Vertrauen mehr. Wer Zweifel sät, wird Misstrauen ernten! Und genau darum geht’s leider! Und wie erfolgreich diese Strategie ist, kann man ja gerade sehr gut beobachten…

Natürlich ist der Zweifel nicht immer schlecht oder verkehrt! Aber der Zweifel ist eben auch eine Sau und vermag es, so ziemlich jedes Vertrauen zu vernichten!

Nix Passiert

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Nix Passiert

Jetzt ist schon wieder nichts passiert! Es ist schon wieder nichts in meinem Leben passiert – gar nichts! Also nichts, worüber ich hier berichten könnte. Aber hält mich das ab…?? Nicht doch! Denn es gibt ja so viele, die ständig reden, ohne etwas zu sagen. Ein riesiges Bla und Blub erfüllen grund- und inhaltslos den Orbit. Man könnte fast denken, das sei mittlerweile der Normalzustand, der anlasslose Anlass. Wir sind längst alle Informat:innen, Spreader:innen, Mulitpliktor:innen, Dauersender:innen, Verbreiter:innen der traurigen Botschaft, dass Selbstwirksamkeit ohne Instagram-Account nicht mehr möglich ist.

Also reihe ich mich lediglich in die Reihe ein und berichte, dass und in welchem Umfang nichts passiert ist. Getreu dem Motto: Ich habe zwar kein interessantes Leben aber einen eigenen Blog. Und das ist noch immer besser als die ständige Katastrophenberichterstattung aus Krisengebieten. Also, hier bei mir garantiert kein Krieg, kein Vulkanausbruch, kein Amoklauf, kein Hunger, kein Fußbreit Hochwasser, kein… naja, wie gesagt, nix eigentlich.

Oder soll ich doch erzählen, dass ich kürzlich mal wieder Hafermilch ausprobiert habe? Und die Entscheidung zwischen schlechtem Gewissen und schlechtem Kaffee fiel wieder gegen die Hafermilch aus. Spannender Plot…

Gestern habe ich mir, als mein Tages-Highlight, die Finger- und Fußnägel geschnitten. Und da ich für den Abend sonst nichts vorhatte, habe ich es mir in meinen Terminplaner eintragen: „Nägel schneiden!“ Aber Freunde, nicht so nebenher! Beim Fernsehen auf dem Sofa! Sondern als Vollzeitbeschäftigung, mit Termin von 20 bis 21 Uhr. Seriös! Um meinem Leben Sinn zu geben!

War sogar extra vorher mit meiner Nagelschere beim Scherenschleifer. Wusste gar nicht, dass es den Beruf noch gibt. Der Typ war allerdings nicht sonderlich beeindruckt von meinem Vorhaben oder meiner Nagelschere. Also beschrieb ich ihm die außergewöhnliche Konsistenz und Härte der großen Zehennägel meines Vaters. Ich schilderte die Problematik so ausführlich und detailgetreu, bis er endlich anfing, unter leichtem Stöhnen, meine Nagelschere zu schleifen. Na also! Komische Einstellung für einen Dienstleiter! „Der Kunde ist Königin!“ Schon mal gehört? Okay, klingt komisch… Aber er hält sich wahrscheinlich für etwas Besseres mit seinem seltenen Kunsthandwerk. Ich möchte ihm zuflüstern: „Nach selten kommt ausgestorben, mein Lieber!“ – Dann kannst du dich mit 55 Jahren zum Tattoowierer (Rechtschreibprüfung?!), zum Tatütatatowierer (…?!), zum Nageldesigner umschulen! Da kommt doch Vorfreude auf oder?!

Auf dem Heimweg bin ich noch an der Apotheke vorbei und habe mir eine Packung „Merz Spezial Dragees“ gekauft. Denn: „Natürliche Schönheit kommt von innen!“ – Ich kann mich noch an die bescheuerte Werbung aus den 80ern erinnern. Dank Merz Spezial Dragees bekommt man (als Frau natürlich!) frische, makellose Haut, gesundes, glänzendes Haar und schöne, feste Fingernägel.

Würde mich nicht wundern, wenn ich demnächst von fremden Menschen auf der Straße angesprochen werde. Vielleicht passiert dann auch wieder mal was Interessantes. Wahrscheinlich habe ich dann aber gar keine Zeit mehr, um darüber zu berichten.

Komische Welt!  

Der Kindergeburtstagsmediator

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Der Kindergeburtstagsmediator

Ich hab ja keine Ahnung. Oder um es zu präzisieren: Ich habe ja so dermaßen keine Ahnung! – Aber ich bin auch ein bisschen froh drum.

P., die Tochter meines Freundes D., hatte in diesem Sommer ihren fünften Geburtstag, nur drei Tage vor/nach ihrer besten Freundin. Und nach überstandenen Sommerferien sollte der Geburtstag von P. nun amtlich nachgefeiert werden – allerdings auch der ihrer besten Freundin. Ich ahnte noch nichts Böses, als mir D. diese Geschichte erzählte. Im Gegenteil. Mein Gehirn wurde kaum mit Sauerstoff versorgt – ein deutliches Zeichen für einsetzende Langeweile, wie auch ein nicht böse gemeintes, aber ehrliches Gähnen verriet. Aber, wie gesagt, ich habe ja keine Ahnung!

Denn in den Kriegen der Neuzeit geht in nicht mehr um Religionen, Grenzstreitigkeiten, Wasser, Bodenschätze oder Vergeltung, sondern um Termine für Kindergeburtstage!

Denn nachdem ein geeigneter Termin für P.s Feier gefunden war, stellte sich heraus, dass natürlich an ebendiesem Tag auch die Feier der Freundin stattfinden sollte, obwohl das befreundete Elternpaar zugesagt hatte, eine Woche vorher feiern zu wollen. „Ah! Zuviel Details!“ schrie es in mir!

Jedenfalls kümmerte sich S., P.s Mutter, um einen neuen Termin, an dem natürlich auch wieder alle wichtigen und besten Freundinnen und deren Eltern (Tanten, Großeltern und der zaubernde Clown natürlich) Zeit haben mussten. Ich bekam langsam eine Vorahnung. Das Organisieren eines Kindergeburtstages war offensichtlich kein Kindergeburtstag!

Hier bedurfte es viel Geduld, Fingerspitzengefühl, Diplomatie und einen Bachelor in Kulturwissenschaften oder in europäischer Ethnologie, um Blutvergießen zu vermeiden. Gab es für solche Situationen nicht professionelle Hilfe, eine schnelle Eingreiftruppe, Blauhelme? Oder gab es schon längst geschulte Kindergeburtsmediator:innen, die sich um den BFF-Beef kümmern würden?

Nachdem sich S. in endlosen Telefonschleifen mit anderen Eltern auf der Suche nach einem geeigneten Termin verheddert hatte, beschwerten sich nun auch noch die Eltern von P.s Freundin, wann denn nun endlich P.s Geburtstagsfeier stattfinden sollte… Ausgerechnet die…!! Na, danke! Auch die Geduld von S. hatte ihre Grenzen! – Hmmm, das Betätigungsfeld von Kindergeburtsmediator:innen scheint groß zu sein.

Über den Ausgang der Planung habe ich leider keine Informationen. Eine Einladung zur Geburtstagsfeier habe ich auch nicht bekommen, obwohl ich mir schon ein schönes Clownskostüm ausgeliehen und ein paar großartige Zaubertricks einstudiert hatte. Menno!

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