dümmer geht immer

A-Scheuer fährt E-Scooter!

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A-Scheuer fährt E-Scooter!

Ein bisschen enttäuscht bin ich jetzt aber schon vom Scheuer Andi! Jahrelang konnte ich mich auf den „Andi-Scheuer-Indikator“, ein präzises und zuverlässiges Messinstrument, vertrauen. Die Formel des Andi-Scheuer-Indikators lautete:

„Je mehr sich der Verkehrsminister für eine Idee begeistert und einsetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um einen ausgemachten Schwachsinn handelt.“ Daraus ergab sich die mathematische Konstante: A.Scheuer ist b.scheuert (wir berichtetenmehrfachalso echt schon häufiger)!

Noch vor ein paar Wochen bewies er wieder einmal sein besonderes Talent, dieses totsichere Gespür, immer wieder den saudümmsten Ideen zu verfallen und sie stolz in alle Kameras zu posaunen.

„A-Scheuer fährt E-Scooter!“ Wenn irgendetwas das Verkehrsproblem in unseren Städten in der Zukunft endgültig und nachhaltig lösen wird, dann sind es mit Sicherheit, lieber Andi Scheuer, die E-Scooter (schub-schub!!). Wie kann denn sein, dass da vorher noch niemand draufgekommen ist: E-Scooter, verdammt! Nie wieder Stau in den Innenstädten! Genial, dieser Scheuer!

Aber plötzlich schlägt Andi Scheuer vor, die Mehrwertsteuer auf Langstreckenreise der DB zu reduzieren oder ganz auszusetzen. Verrückt! Das klingt so vernünftig, da muss doch irgendwo ein Haken sein! Oder ist er zu den Grünen konvertiert?

Wahrscheinlicher allerdings, dass er sich nur volksnah präsentieren möchte. Denn ernsthaft müsste man eine solche Mehrwertsteuerreduzierung mit anderen Maßnahmen flankieren. Denn wir haben gelernt: Einfache Lösungen gibt es nur bei Populisten! Gleichzeitig müsste das Fliegen teurer werden (eine Kerosinsteuer für Inlandsflüge könnte man morgen einführen, bei internationalen Flügen ist das schon schwieriger, wenngleich genauso nötig!) und die Verkehrsinfrastruktur fürs Bahnfahren deutlich verbessert werden (Autsch! Aber das kostet Zeit und richtig Geld!).

Ob’s dafür beim Andi Scheuer reicht, bezweifle ich leider. Vielleicht ist der E-Scooter doch die bessere Lösung…!

 

 

Auch schön zum Thema E-Scooter:

https://www.youtube.com/watch?v=Z9_i9mn9RUo

TADAC – der Selbstversuch

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So, liebe Ferkel und Ferkelfreunde, genug der grauen Theorie. Wie was wo warum und inwiefern. Denn TADAC ist Fleisch gewordene Praxis. Scheibe nehmen, sie wegwerfen, Bier trinken, Scheibe auffangen!

Also nicht lang schnacken, machen!

 

Hier mit Erklärvideo!

https://tommiboe.com/2016/07/09/tadac-throw-and-drink-and-catch/

Möhren oder Kohle?! Au Mann!

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Möhrenmörder oder Klimakiller?! Au Mann!

In der Aktuellen Stunde auf WDR regt sich Bauer Willi über die Ende Gelände-Demonstranten auf, die über sein Möhrenfeld getrampelt sind. Okay, Möhren zertrampeln, das finde ich auch eher semigeil.

Aber die Leute dann so: Genau, total keinen Respekt vor dem Bauern!

Dann habe ich mir auch das Video angeschaut. Alter, es geht um 600 qm. Ey, ist das eigentlich mehr als eine Million?! Nein, das sind 10×60 Meter. In meinem Dorf ist das ein kleiner Garten! Und alle so: Bohr, Scheiße! Dieser Bauer-Willi-Clip hat über 500000 Aufrufe, weil irgendwelche Pfosten genau auf diesen Scheiß anspringen, ihn posten und weiterposten und aus einer Drecksmücke einen Elefanten machen wollen. Aber STOPP! Der Scheiß-Elefant ist RWE und 600qm Möhrchen sind und BLEIBEN (mit 12 verdammten Ausrufezeichen) eine poplige Mücke. Alles andere sind Kinkerlitzchen und dumme Ablenkung vom Wesentlichen!

Ach ja, das Wesentliche, by the way: die Braunkohlekraftwerke von RWE sind die schmutzigsten in ganz Europa. Einzelne dieser Braunkohlemeiler verursachen mehr CO2 aus als ganze Staaten! Krasse Scheiße, aber nicht witzig!

„Ende Gelände“ hat sich inzwischen entschuldigt und ist bereit, den Schaden von Bauer Willi zu erstatten, während RWE seit Jahrzehnten Milliardengewinne einstreicht, aber keinen Cent (0,00€) für die Folgekosten ihrer (Braun-)Kohleverstromung zahlt. Die genaue Milliardenhöhe, um die es hier gehen würde, ist nicht mal näherungsweise abzuschätzen.

Und unsere Regierung kann sich nicht mal klar zu einer CO2-Steuer positionieren wegen, na, wegen, äh, wegen der Arbeitsplätze oder der Wirtschaft oder des Untergangs des Abendlandes wahrscheinlich… Naja, irgendwas, was wichtiger als unser Planet ist.

Fun Fact: In der Windkraft arbeiten zurzeit in Deutschland 120000 Menschen, von denen ein Teil (bis zu 40000 Arbeitsplätze) gefährdet ist, weil der dringend notwendige Ausbau der Erneuerbaren derzeit durch die Bundesregierung (und die Bundesländer) gebremst wird. Aber 20000-30000 Beschäftigte in der Braunkohle sind systemrelevant. Ach so…

Und so ein Drecks-Clip über Bauer Willi  und die linken Möhrenmörder schafft es nicht nur in die Facebook-Timeline, sondern eben auch in die Gehirne von den Leuten. Was bleibt denn da hängen, liebe Freunde des Postfaktischen?

Für A.Scheuer läuft es b.scheuert!

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Für A.Scheuer läuft es b.scheuert!

Ohh, Andi, das ist jetzt aber auch blöd gelaufen! Und das gerade, als es so gut gelaufen ist. Um so blöder, wenn es dann blöd läuft… Hmm, Andi, so ein Dreck! Damit konnte aber auch keiner rechnen, dass der Typ nicht rechnen kann!

Da hatte sich so schön aus dem Nichts der Retter des deutschen Diesels ins Rampenlicht gekämpft und uns allen bewiesen (wodurch auch immer), aber ein für allemal und unumstößlich bewiesen, Feinstaub und Stickoxide können wir uns bedenkenlos zum Frühstück aufs Müsli streuen. Professor Dieter Köhler, tingelt seit Wochen durch die Talkshows, um seine Weisheiten, sorry, seine Wahrheiten zu verbreiten.

Ein Fest für Andi Scheuer. Endlich, endlich kommt die Wahrheit ans Licht. All die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Jahrzehntelanger, weltweiter Forschung, auf denen die Grenzwerte beruhen, sind plötzlich unseriös und vollkommen willkürlich, weil ein alter Mann im Fernsehen die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, der bisher zu diesem Forschungsthema nicht mal ein Flugblatt oder auch nur einen feuchten Furz veröffentlicht hatte. Der Verdacht, dass sich Andi Scheuer den werten Professor selbst gebacken hat, konnte noch nicht mit letzter Klarheit ausgeräumt werden. Immerhin haben auch satte 3% der angeschriebenen Lungenfachärzte Deutschlands das Papier von Köhler unterschrieben und nur 97% haben dies nicht getan. Ähnlich sehen im Übrigen auch die Zustimmungsverhältnisse bei der Klimaerwärmung oder bei der Evolutionstheorie aus. Wie meine Oma schon gesagt hat: „Drei Prozent Spacken gibt es immer! Mindestens!“

Irgendwie doof, dass sich Köhler, der all seinen Kollegen, die in diesem Forschungsbereich im Gegensatz zu ihm tatsächliche Experten sind, vorwirft, sie können nicht richtig rechnen, offenbar eine fette Dyskalkulie eingefangen hat. Denn in seiner Beweisführung auslaufen ihm einfachste Rechenfehler und zwar um den Faktor 200 bis 1000. Köhler redet sich danach, als Mann harter Fakten, raus, indem er behauptet, die Größenordnung würde trotzdem stimmen. Na klar, wenn man sich aus Versehen um das 200-1000fache verrechnet hat, ist die Größenordnung natürlich immer noch die selbe. Ist klar, Alter! (vgl. hier) Das merke ich mir für die nächste Alkoholkontrolle, wenn ich 2 Promille drin habe. Dann behaupte ich einfach, ich hätte mich an der Theke bloß um den Faktor 10 vertan, die Größenordnung sei aber völlig okay!

Schade, Andi, was sagst du dazu, dass Opi Köhler offensichtlich beim kleinen 1mal1000 für Pseudowissenschaftler gepennt hat? Die Debatte über die Grenzwerte sei masochistisch! Aha! Und: In der Debatte müsse eine Versachlichung herbeigeführt werden. Ah ja… Das sagt ausgerechnet Andi Scheuer, was ja auch irgendwie lustig ist, als Vorsitzender im Verein der Zündler und Brandstifter. Ansonsten äußert sich das Populismus-Ministerium der CSU zu diesen offenkundig falschen Berechnungen, auf denen die öffentlichen Empörung (auch seitens des Verkehrsministers) basiert, lieber gar nicht.

Hallo…?! Hallo Andi, jemand zu Hause…?! Was sagst du denn dazu? Ist dir egal? Scheiß auf Wissenschaft, du bist ja bloß Verkehrsminister oder was?! Einfach wegducken bis… ja, bis was…? Wach mal auf, du bist Bundesminister! Tja, hättest du halt bei der Berufswahl aufgepasst oder, besser noch, auf deine Mutti gehört und hättest was Vernünftiges gelernt.

Au Mann, es zeigt sich mal wieder: Für A.Scheuer läuft es b.scheuert!

 

Mehr zu Andi Scheuer:

https://tommiboe.com/2018/11/20/was-geht-andi-scheuer/

https://tommiboe.com/2018/09/15/neues-aus-dem-enddarm-der-automobil-lobby/

https://tommiboe.com/2014/12/08/a-scheuer-ist-b-bescheuert/

https://tommiboe.com/2016/09/23/a-scheuer-bleibt-b-scheuert/

Philosophisches zum Tempolimit

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Philosophisches zum Tempolimit

Mit der Diskussion übers Tempolimit in Deutschland ist es ein bisschen so wie mit dem Pausenverkauf an meiner Schule. (Ich sehe ein, das muss ich erklären!) Unser Hausmeister hat einen kleinen Stand, an dem er in den großen Pausen den Schülern eine Zusatzration an Zucker und Fett verhökert. Im Wesentlichen besteht das Sortiment aus Süßigkeiten, Chips, fettigen Pizzataschen sowie einer Auswahl an Zuckerwassern. Ein einseitiges aber erfolgreiches Geschäftsmodell. Gäbe es Pausenverkauf-Aktien, dann wäre ich Aktionär – eine bombensichere Anlage.

Natürlich ist allen Kollegen und auch der Schulleitung klar, dass das ein ausgemachter Scheiß ist. Das letzte, was unsere ohnehin schon hibbeligen und verhaltensoriginellen Schüler brauchen, ist eine Extraportion Zucker. Die Verabreichung von Tranquilizern wäre da schon eher im Sinne vieler Lehrer. Es gibt wenig rationale Gründe für diese Art des Pausenkaufs. Andererseits möchte sich keiner mit unserem Hausmeister anlegen, der ansonsten einen sehr guten Job macht. Anscheinend haben alle ein bisschen Angst vor dem Zorn des verprellten Hausmeisters. Denn Ärger mit einem Hausmeister, den will wirklich niemand.

Ähnlich irrational verhält es sich auch beim Tempolimit. Und wenn sich Andi Scheuer auf den „Menschenverstand“ bezieht, was in sich ja schon mal lustig ist, dann meint er wohl eher, dass niemand aus der Politik (bzw. aus dem Kollegium) so blöd sei, es sich mit dem geschwindigkeitsgeilen Volk (bzw. dem Hausmeister) zu verscherzen. In beiden Fällen hat sich ein unsinniges und unvernünftiges Gewohnheitsrecht (aufs Rasen und auf Zucker) so sehr verhärtet, dass man, trotz bester Argumente, nicht mehr daran rütteln mag. Kollektives Hirnversagen!

Und auch Andi Scheuer hat Angst, an diesem Gewohnheitsrecht aufs Rasen zu kratzen. Allerdings sollte sich unser grenzgenialer Verkehrsminister nicht auch noch hinstellen und in die Kameras kotzen: „Jeder Verkehrstote ist ein Toter zu viel!“ (Studien belegen längst, dass ein Großteil der schweren Unfälle auf deutschen Autobahnen auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist.) Bei soviel doppelmoralischer Verlogenheit platzt normalen Politiker-Boliden direkt der Helm. Aber auch hier zeigt sich, dass der Scheuer Andi von einer besonderen Bauart ist! A.Scheuer ist und bleibt b.scheuert!

 

Mehr zum Scheuer Andi:

https://tommiboe.com/2018/11/20/was-geht-andi-scheuer/

https://tommiboe.com/2016/09/23/a-scheuer-bleibt-b-scheuert/

https://tommiboe.com/2014/12/08/a-scheuer-ist-b-bescheuert/

Scheuer_Andreas_2017_by_Studio_Weichselbaumer
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Scheuer_Andreas_2017_by_Studio_Weichselbaumer.jpg

Philosophisches zum Brexit

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Philosophisches zum Brexit

Philosophie hilft nicht immer, aber oft verleiht sie dem Scheitern Eleganz!

Sportvergleiche sind ja auch für andere Bereiche sehr beliebt.

Aber als die Ablehnung des Brexit-Deals im britischen Parlament sowohl bei den Brexit-Befürwortern als auch den -Gegnern für Jubel sorgte, da fiel mir echt nichts Gescheites und nicht mal was Dummes als Vergleich ein. Wem ein passender Sportvergleich einfällt, darf ihn mir gerne verraten! Mal abgesehen davon, dass der Brexit-Deal eine rote Karte kassiert hat. Aber bei welcher roten Karte jubeln schon zwei unterschiedliche Seite.

Andererseits, da fällt mir doch ein, wenngleich recht bekloppter, aber durchaus passender Sportvergleich ein. Die Älteren erinnern sich vielleicht an die Werbung aus den 80ern, als der Schiedsrichter das Spiel abpfeift und sich zwischen ihm und dem Publikum folgenden bescheuerten Dialog ergibt: „Wollt Ihr Verlängerung?!“ – „Nein!“ – „Wollt Ihr Elfmeterschießen?“ – „Nein!“ – „Was wollt Ihr denn?“ – „Maoam! Maoam!“ (in seiner Bescheuertheit lohneswert!) Auch hier – genau wie nach der Brexit-Abstimmung – ergibt die Reaktion des Publikums, nach logischen Gesichtspunkten, überhaupt keinen Sinn.

Ich vergleiche den Brexit mittlerweile gerne mit meinem Fairphone. Ich habe nämlich überhaupt nicht das bekommen, was ich ursprünglich haben wollte und was mir versprochen worden ist. Denn das Fairphone soll ein unter Fairtrade-Bedingungen produziertes Smartphone mit einem modularen Ansatz sein, sodass einzelne defekte Teile selbst ausgewechselt werden können. Eine ziemlich geile Idee! Eigentlich! Leider hat das Teil, das ich persönlich nur höchst widerwillig als smartes Phone bezeichnen würde, so viele Schwächen und Unzulänglichkeiten, dass ich (wie leider auch viele andere Nutzer) nur sehr wenig Spaß daran hatte. Dafür aber um so mehr Ärger! Ähnlich geht es vielen Briten, die sich von dem gewählten und bestellten Brexit nun wahrlich etwas ganz anderes vorgestellt hatten, als was nun um die Ecke kommt.

Die zweite Analogie ist, dass ich mit meinem heutigen Wissen nie wieder ein Fairphone kaufen würde. Und auch viele Briten würden vermutlich sagen, wenn sie mit ihrem jetzigen Wissen noch mal abstimmen dürften, dass sie so einen Scheiß-Brexit mit Sicherheit nicht wollten. Denn auch ihnen war schließlich etwas ganz anderes versprochen worden. Oder, und auch diese Sichtweise gehört bei Fairphone und Brexit dazu: wir hatten uns (naiv, blauäugig und schlecht informiert) etwas anderes vorgaukeln und verkaufen lassen! Blöd, aber selbst schuld!

Oder man könnte auch ganz philosophisch enden: Am Ende ist halt der Dumme der Dumme!

 

 

https://tommiboe.com/2019/01/16/brot-statt-brexit/

Nicht süß genug…?

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Wie viel Zucker braucht eine Limonade?

Endlich mal wieder etwas aus der Rubrik „dümmer geht immer“!

Lemonaid  ist eine besondere Limonade. Nicht nur, dass sämtliche Zutaten bio und Fairtrade sind, von jeder verkauften Flasche fließen fünf Cent in Sozialprojekte in den Anbauregionen. Mit diesem „Trinken-hilft“-Prinzip wurden in den letzten zehn Jahren über zwei Millionen Euro gesammelt. Eine Liste mit den konkreten Projekten findet sich hier. Übrigens wurde einst der FC St.Pauli auf ähnliche Weise gerettet.

In dieser Woche ging die Nachricht rum, dass das Bezirksamt Hamburg-Mitte das Unternehmen darüber informiert hat, dass das Produkt Lemonaid Lemon nicht mehr als Limonade bezeichnet werden darf, sondern allenfalls als Erfrischungsgetränk. Das Problem, und jetzt wird’s absurd, im untersuchten Getränk befände sich nicht genügend Zucker. Hä…?! Für die Bezeichnung Limonade ist nämlich eine Mindestmenge von sieben Prozent Zucker erforderlich. Die Behörde ordnete nun an, das Unternehmen müsse entweder den Zuckergehalt erhöhen oder es würde die Produktbezeichnung Limonade verlieren. Das letzte alberne Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen. Das Unternehmen will den Unfug notfalls vor Gericht klären lassen.

Was sagt eigentlich unsere Weinkönigin, sorry, die Sprecherin des Bauernverbandes, äh nein, unsere Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu diesem Schwachsinn? Erst mal noch nichts. Dabei hatte sie noch kurz vor Weihnachten stolz verkündigt, den Zuckergehalt in Getränken um 15 Prozent zu reduzieren. (Genaueres zu dieser Posse hier)

Auf der anderen Seite ist diese absurde Episode vielleicht auch eine ganz gute Werbung für das Unternehmen. Und es wäre ja sehr wünschenswert, wenn solche Social Business‘ wie Lemonaid mehr Aufmerksamkeit bekommen würden.