Spieglein, Spieglein an der Wand…

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Spieglein, Spieglein an der Wand…
… wer ist die Schönste im Kontinent?

Auf meiner bisherigen Reise wurde ich immer wieder gefragt, wo denn, meiner Meinung nach, die schönsten Frauen Südamerikas herkommen. Dahingehend scheint meine Meinung recht wichtig zu sein. Denn, egal in welchem Land, immer wieder werde ich das gefragt. Vermutlich hat sich mein Sachverstand rumgesprochen.
Meine Antwort darauf ist inzwischen, dass ich Kolumbien und Argentinien benenne – oder sagt man inzwischen „nominiere“? Woraufhin in gut 104% der Fällen nachgefragt wird, was denn mit Venezuela sei. Das ist schließlich das Land mit den weltweit meisten Schönheitsköniginnen. Aber, ehrlich gesagt, verfettet das Land in einem Tempo, dass man, meiner Meinung nach, nicht mehr von hübschen Frauen sprechen darf. Denn hübsch und knackig sind sie nur, wenn sie noch ganz frisch sind. Klingt hart, aber der Verfall und die Verfettung setzen dann pünktlich mit 18 Jahren und mit 20 ist der Käse meist schon fritiert und artig aufgegessen und hat sich mich voller Breitseite niedergeschlagen. In der Tat habe ich selten das Vergnügen gehabt, neben so vielen dicken und fetten Frauen im Bus gesessen zu haben. Allerdings fehlt mir dahingehend der gewichtige Erfahrungswert der USA.
Eine andere südamerikanische Vergleichsstudie, ebenfalls von mir in aufwendigen Einzelinterviews durchgeführt, hat ergeben, dass die unbeliebtesten Südamerikaner eindeutig und mit großem Vorsprung die Argentinier sind. Sie gelten eigentlich in allen Ländern als eingebildet, stolz und arrogant und dass sie sich für etwas Besseres halten und die anderen Südamerikaner dementsprechend abschätzig behandeln. Das wurde im Prinzip überall so bestätigt.
Als ich dann in Uruguay mit realen Argentiniern in Kontakt kam, hab ich ihnen von ihrem schlechten Ruf berichtet. Das Putzige war, dass sie sich kaum dagegen gewehrt haben. Allerdings haben sie diese Außenwahrnehmung ein wenig präzisiert. Denn das träfe zwar insgesamt schon zu, aber eben nicht für die Argentinier allgemein sondern für die so genannten Porteños, also das Drittel der Bevölkerung in und um die Hauptstadt Buenos Aires. Denn diese seien, das bestätigten die Argentinier aus Entrerrios und Corrientes, in der Tat überheblich und arrogant und hielten sich für etwas Besseres.
So gesehen sind die unbeliebtesten Südamerikaner die Porteños. Gut, dass wir das aufgeklärt haben…

 

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