Mama, wir hatten heute Fickstil in der Schule

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Mama, wir hatten heute Fickstil in der Schule!

Ich bin ja ein großer Fan von solchen Situationen, in denen das Hirn schneller ist als man selbst.

Folgendes Bild hat mir ein Kollege aus dem Tagebuch seiner Klasse zugespielt, und mir ging es genau wie ihm, als ich las, was seine Klasse in der 3. und 4. Stunde in Bildender Kunst gemacht hatte. Whaaat…?!

fickstil

Hatte die neue Referendarin den Schuss nicht gehört und war völlig durchgeknallt. Sie hatte doch nicht tatsächlich in der 6. Klasse „Fickstile“ analysiert…?! Konnte man so wahnsinnig sein? Nicht wirklich…. oder, Moment mal…. was stand da eigentlich wirklich? Und nachdem sich mein Hirn langsam wieder beruhigt und die Augen das Geschäft des Lesens wieder übernommen hatten, ergab sich plötzlich etwas viel Harmloseres aus dem Klassenbucheintrag. Denn bei genauerem Hinsehen stand dort dann doch bloß „Fertigarbeiten Filmstil“, also ein etwas angemessener Lerninhalt für Sechstklässler.

Aha! Das hatte sich also aufgeklärt. Ein Teil in mir war natürlich beruhigt, ein anderer allerdings auch etwas enttäuscht, ist klar!

 

Ähnlich Wahnsinniges :

https://tommiboe.com/2016/08/11/milf-in-meinem-portemonnaie/

 

 

Liebling, ich hab den Algorithmus ruiniert

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Liebling, ich hab den Algorithmus ruiniert!

Oder: Wo ist eigentlich das Batteriefach, Schatz?

Als ich am letzten Wochenende bei meinem alten Freunde T.B. (nein, ich meine nicht mich selbst) in Köln war, testete ich seinen „Stick“ aus. Schon seit längerem plagten mich muskuläre Schwierigkeiten in meinem rechten Oberschenkel, ohne dass sich etwas besserte. So probierte ich das Gerät aus, rollerte damit über meinen Oberschenkel und dachte mir, naja, könnte mir ja auch so ein Ding besorgen, vielleicht hilft’s ja…

Zurück zu Hause googelte ich (natürlich über Ecosia und nicht über Google) nach einem… äh… ja, äh… wie hieß das Ding überhaupt?… Also gab ich erstmal etwas gedankenverloren „Massagestab“ einAls wenig später die Ergebnisse aufpoppten, merkte sogar ich meinen Fehler.

Denn nein, ich wollte keinen Doppelkopf-Massagestab und er sollte mir auch nicht „diskret und schnell“ von Dildoking zugeschickt werden, obwohl er mir reichlich „Spaß auf Knopfdruck“ versprach! Oder sollte er etwa doch gebraucht über Ebay-Kleinanzeigen bestellt werden. Nein, auch das nicht! Außerdem ist es natürlich Geschmackssache, ob man und frau so etwas Intimes gebraucht kaufen möchte. Wie gesagt, Geschmackssache…

Als ich meine Suche über die Begriffe „Massageroller und Faszien“ präzisierte, kam ich meinem gewünschten Objekt relativ schnell näher.

Das eigentliche Problem, das mit meiner Suche verbunden war, ist aber, dass ich mir mit solchen Suchanfragen unwiderruflich meinen persönlichen Algorithmus ruiniere. Bin ja mal gespannt, was ich als nächstes für erotisierend wirksame Kaufempfehlungen bekomme und bedanke mich schon mal im Vorfeld dafür!

Ähnliches passierte mir vor geraumer Zeit, als ich im Zuge der Verabschiedung meines damaligen Schulleiters mit meinen Klassen im Sportunterricht einen Flashmob einstudieren sollte und dafür das unsägliche „Ein Hoch auf uns!“ von Andreas Bourani (nein, dies ist keine Kaufempfehlung!) über meinen Spotify-Account abspielen ließ. Zum Dank erschien dieses Lied in meinen Favorites des Jahres 2016. Na super! Wie bekomme ich das denn je wieder aus dem Spotify-Algorithmus raus, der mich Woche für Woche mit „meiner“ Musik versorgen soll…?!

Bleibt mir wohl nur zu sagen: „Sorry, Liebling, ich hab unseren Algorithmus ruiniert!“

Apropos, wer weiß eigentlich, wo bei meinem Massageroller das Batteriefach ist? Den USB-Anschluss hab ich jedenfalls nicht gefunden!

massagestab01.jpg
Wo ist eigentlich das Batteriefach?
massagestab02
Und USB-Ladeport gibt’s auch nicht!

Viel Spaß mit der Deutschen Bahn

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Viel Spaß mit der Deutschen Bahn!

Zu früh angekommen! Das ist mir noch nie passiert! Respekt, Deutsche Bahn!

Als ich am Freitag gerade von Zuhause zum Bahnhof aufbrechen wollte, bekam ich eine Verspätungsnachricht: Mein Zug nach Köln würde eine Stunde Verspätung haben. Bravo! Ich zog es vor, Zuhause zu warten. Etwa ein halbe Stunde später bekam ich eine zweite Nachricht: Die Verspätung lag jetzt schon bei eineinhalb Stunden. Fliegerbombe! Ich beschloss, zum Bahnhof zu fahren und mir eine andere Verbindung zu besorgen. Am Info-Schalter verhielt sich der Bahnmitarbeiter sehr verständlich und gab mir eine andere Verbindung, mit der ich schließlich 45 Minuten früher (!) als ursprünglich geplant in Köln ankam. Not too bad!  Ich hatte mein Fahrziel also aufgrund einer Verspätung eine Dreiviertelstunde früher erreicht. Ich bin beinahe bereit, Respekt zu sagen. Beinahe!

Denn auf meinem Rückweg nach Stuttgart sollte ich dann wieder für dieses Glück bezahlen! Und zwar doppelt! So etwas (Positives) konnte die Bahn ja nicht auf sich sitzen lassen. Schließlich hat sie ja einen (Scheiß) Ruf zu verlieren. Also: 1:30 h Verspätung! Bääm!

Na, super! Dann doch alles wieder ganz typisch!

Yes, Schweden, you can!

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Yes, Schweden, you can!

Dass wir von skandinavischen Ländern einiges lernen können, ist ja nichts Neues. Erstaunlich, warum wir uns so stark dagegen wehren, es auch zu tun. Man könnte sich doch freuen und sagen: „Coole Sache! Das machen wir jetzt auch!“ Aber leider funktioniert der Deutsche so nicht. Er lächelt milde und vergebend und sagt, anstatt etwas zu lernen und zu ändern, lieber: „Phh, Schweden…!“ Und damit ist die Sache grußlos vom Tisch.

Die neueste grandiose Idee der Schweden ist es, die Mehrwertsteuer auf Reparatur-Dienstleistungen um die Hälfte zu senken. Auf diese Weise sollen gleichzeitig die Umwelt geschont und der Arbeitsmarkt angekurbelt werden. Verrückt! Umwelt schonen UND Arbeitsmarkt ankurbeln…? Wääh?!

Aber in der Tat: eine geniale Strategie! Was tun, wenn die Waschmaschine defekt ist? Reparieren ist vielen einfach zu teuer. Wenn nun Anreize, durch günstigere Handwerker, geschaffen werden, so werden auch weniger Geräte weggeschmissen. Denn viele Menschen (zumindest in Schweden) wollen inzwischen nachhaltiger konsumieren. Und aufgrund größerer Nachfrage nach Reparatur-Dienstleistungen könnte diese Branche wiederum expandieren. Und da Reparaturen arbeitskräfteintensiver sind als beispielsweise die industrielle Produktion neuer Waschmaschinen, würden auf diese Weise Arbeitsplätze entstehen.

Coole Sache! Und wenn das Schweden schon heute machen will, dann kommt das bei uns bestimmt auch schon in zwanzig Jahren! Yeah!

Bei uns würde sich schon morgen dagegen die Industrielobby in Stellung bringen und unser geliebtes Abendland wäre sicher in großer Gefahr! Schade!

Sorry mein Fehler! Der letzte Absatz muss natürlich so lauten: „Bei uns hat sich die Industrielobby natürlich schon lange in Stellung gebracht und zwar sehr gut und effektiv. Denn unser geliebtes Abendland ist längst in großer Gefahr!“ Sorry, mein Fehler…

Es ist ja nicht so, als würde des keine Hebel zu mehr Nachhaltigkeit geben. Man muss sie allerdings auch betätigen!

 

Neben Schweden machen dies schon acht weitere EU-Staaten: die Benelux-Staaten, Irland, Malta, Polen, Portugal und Slowenien sind schon länger dabei. Hallo Deutschland…?

 

Hier geht’s zur Kategorie:

https://tommiboe.com/category/yes-you-can-zumindest-wenn-du-willst/

 

Die Menschheit muss zum Psychologen

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Die Menschheit muss zum Psychologen!

Über den Wahnsinn Milliardäre zum Präsidenten zu wählen!

Irgendetwas kann mit der Menschheit nicht stimmen. Schwer zu sagen, ob sie wirklich ernsthaft krank ist (ich bin ja kein Arzt), aber ganz dicht ist sie mit Sicherheit nicht! Meiner Ansicht nach leidet sie am Stockholm-Syndrom. Dabei stellt die Geisel bei einer Entführung eine positiv emotionale Verbindung zum Geiselnehmer her. Anders kann ich mir kaum erklären, wieso es gerade derart in Mode ist, ausgerechnet Milliardäre zum Präsidenten zu machen.

Auch wenn Trump in seiner Art alles überstrahlt, ist er ja keineswegs das erste oder einzige Beispiel für dieses Phänomen. So wurde ebenfalls in Chile mit Sebastian Pinera gerade ein Milliardär zum Präsidenten gewählt. Aber auch in Europa gibt’s mit Andrej Babis (Tschechien) und Petro Poroschenko (Ukraine) solche Superreiche als Staatschefs. Und nicht zu vergessen: der ewige Berlusconi, der in Italien bereits wieder bereitsteht.

Was stimmt nicht mit der Menschheit? Warum sehnen wir uns derart nach einem König, einem starken Führer, einem Superreichen, der seinen Reichtum auf unserer Armut aufgebaut hat? Oder glauben wir ernsthaft, dass diese Superreichen sich ihren Reichtum verdient haben, womöglich sogar redlich? Sind wir tatsächlich so naiv, so blöd?

Im Jahr 2015 konnten Milliardäre ihr Vermögen um acht Prozent steigern. In einem Jahr! Während einer Nullzinsphase! Und wir stellen uns nicht einmal die Frage, auf wessen Kosten dies geschieht? Wer zahlt den Preis dafür? Naja, die werden es schon verdient haben… Im Ernst?! Und solche Leute wählen wir zum Präsidenten…?! Wie schizophren kann eine Gesellschaft denn sein, bevor sie eingewiesen wird?

Aber vielleicht sitzen wir sogar längst in einer Anstalt, in Watte gepackt mit Privatfernsehen hinreichend sediert. Alle vier Jahre werden wir von der behandelnden Regierung zu einer Stimmabgabe eingeladen, die uns Mitbestimmung suggeriert, aber nun auch wirklich gar nichts Wesentliches ändert und auch nicht ändern soll. So etwas wäre ja auch absurd! In welcher Psychiatrie hat schließlich der Insasse ein Mitspracherecht…? Okay, die Farbe des Sedativums ändert sich alle paar Jahre, aber das war’s dann auch!

Und dass mittlerweile die Anstaltsvorsitzenden Milliardäre sind, ist ja in Zeiten, in denen auch Krankenhäuser privatisiert werden, nur konsequent.

Aber müssen wir uns deshalb Sorgen machen? Zumindest nicht solange die Medikation stimmt!