Cheers Mate!
Cheers Mate!
Sorry A.! Und großes Sorry an all meine anderen Beer-Buddies!
Jetzt habe ich schon diversen Gruppen eigene Blogbeiträge gewidmet: Vogel vs Spiele; meine VfB-Gruppe ist natürlich auch schon erwähnt worden. Aber was ist eigentlich mit meinen Beer-Buddies…?!
Gestern wurde ich, nach meinem „Vogel vs Spiele“-Blog, von A. darauf hingewiesen, dass Neuseeland ja auch noch anderes zu bieten hätte: Wie wäre es denn mal mit einem Biervergleich, einem Bericht über die neuseeländische Bierkultur. Daraufhin schickte ich ihm eilig, vorauseilend und dumm folgendes Foto!

Ich wollte schnell die aufkommenden Wogen glätten… naja, wie gesagt, dumm von mir!
„Bist du nach NZL gefahren, um Radler zu trinken!“ so stand es in der völlig berechtigten Anklageschrift. Denn Neuseeland hat eine lebendige Bierkultur.
War ich bei meinem bisherigen Reisen fehlgeleitet, war ich Bieren aus dem Weg gegangen, war ich falschen Freunden (Radler) gefolgt, hatte ich meinen Bildungsauftrag denn vollkommen vergessen? Ja, was waren eigentlich deine verfickten Prioritäten, Herr Boe?!
Wie konntest du denn ausgerechnet Bier vergessen? Zu viel Bier getrunken…? Oder welche faule Ausreden hast du noch parat? Bestimmt einige, wie ich dich kenne! Halt doch noch mal schnell verlogen lächelnd ein Radler vor die Aussicht. Au Mann! Also, noch mal in aller Form: Sorry, A., liebe Bierfreunde, es tut mir wirklich leid!
Denn natürlich bin auch in Biergruppen aktiv. So besitze ich die „Beer With Me“-App, mit der ich meinen Buddies mitteilen kann, wo ich gerade welches Getränk zu mir nehme, was natürlich von sehr hohem praktischen Wert ist! Außerdem habe ich die „Untapped“-App, in der ich Biere bewerten kann und auch hierüber bin ich mit Freunden verbunden. Dann bin ich noch in einem privaten Kollegen-Chat „Gehen zum Afrikaner, essen mit den Händen und trinken ein Bier“ (Grüße gehen raus!) sowie in anderen Gruppen, in denen unabhängig von Rang, Namen und Anlass (un)regelmäßig Bier getrunken wird. Quasi als Schnittmenge.
Wohl verdient, ja, dringend notwendig ist es also, dass ich mich nun endlich dem Bier auf Reisen widme. Exemplarisch versacke ich für Euch im „Atlas Beer Cafe“ in Queenstown, einem würdigen Ort, an dem es 24 neuseeländische Biere vom Fass gibt und sie sind alle richtig lecker. Nicht alle 24, aber zumindest alle, die ich probiere… Nach meinen zehn Wochen in Asien ist das wie im Paradies! Selbst das letzte, vor dem mich meine Oma gewarnt hat, schmeckt noch richtig gut. Obwohl meine Oma ja zurecht gesagt hat, man solle weniger letzte und mehr erste Biere trinken! – Das ist allerdings nur ihre zweitbekannteste Bierwahrheit. Denn von ihr stammt auch der Spruch: „Wer ein Bier holen kann, der kann auch zwei holen!“ Und dieser Satz, merkt ihn Euch, hat mir in meinem Leben schon etliche Biere beschert! Bitte gerne ausprobieren, wenn jemand mit nur einem Bier von der Theke zurückkommt. Aber (wichtig!) immer mit der Einführung: „Lorettas Oma hat ja gesagt:…“
Ob nun mein Versuch gelungen ist, verlorenes Biervertrauen zurückzugewinnen, das müsst Ihr mir sagen! Kann mir A. meine Radler verzeihen…? Und um zu beweisen, dass ich jedes Bier ernstgenommen und aufrichtig genossen habe, kommt hier eine umfangreiche und doch unvollständige Foto-Dokumentation.
Demnächst gerne mal wieder analog und in Echtzeit mit Dir, A., und mit Euch anderen natürlich auch!
Schließen möchte ich mit einem weiteren Zitat meiner Oma: „Gutes Bier trinkt man in guter Gesellschaft. Wenn das nicht geht, dann in schöner Landschaft!“ – Und dahingehend bin ich in Neuseeland ja nun wirklich am richtigen Ort!









Januar 23, 2026 um 6:01 am
Januar 28, 2026 um 8:56 pm
[…] schlechte Laune war weg. Als ich am nächsten Morgen spät frühstückte (ich musste am Vortag aufwändig in einer Bar in Queenstown für eine Story recherchieren!), kam die Katze wieder vorbei und leistete mir Gesellschaft, obwohl ich ihr gar nichts […]